Elektrofahrrad Steuerungen
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Manuelle Drehgriffsteuerung i.v.m Motor im Vorderrad oder Hinterrad
Diese Form der Motorsteuerung ist bestimmt die bekannteste und auch älteste Antriebsvariante für Fahrräder. Angesteuert wird der Motor über eine Art "Gasdrehgriff". Wie bei einem Motorrad beschleunigt der Motor nach betätigen des Drehgriffs. Je nach Hersteller und Steuerung kann mit dem Drehgriff die zugegebene Hilfe des Motors reguliert werden. Bei fast allen Elektrofahrrädern mit der Drehgriffsteuerung ergibt sich aus dem Antriebskonzept ein geringeren Aktionsradius (Reichweite) gegenüber den Automatisteuerungen.
Folgende Antriebe werden mit Drehgriff angeboten:
Heinzmann (Drehgriff, Motor im Vorderrad)
Schachner (Drehgriff, Motor im Vorderrad)
Ansmann (Drehgriff, Motor im Vorderrad, wahlweise auch mit Teilautomatik)
Pantera ED 2 (Drehgriff, Motor im Vorderrad)
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Automatische Antriebssteuerung mit variabler Unterstützung i.v.m. Mittelmotor ,Motor im Vorderrad oder Hinterrad
Die Automatiksteuerung gibt es in unterschiedlichen Formen. Je nach Hersteller orientiert sich der Antrieb ,dynamisch, an Werten die das Rad mittels eingebauten Sensoren erkennt und variiert die Hilfe je nach Fahr- und Tretverhalten des Fahrers. Erhöt der Fahrer z.B. seine Trittkraft passt der Motor automatisch die Antriebskraft an.(Drehmomentsensor gesteuert) Somit hat der Fahrer des Elektrorades nur indirekt die Möglichkeit in den Antrieb einzugreifen. Oftmals bieten Hersteller die Möglichkeit mehrere Fahrprogramme zu wählen. Einige der besten am Markt befindlichen Elektroradhersteller setzen auf die Automatiksteuerung mit Drehmomenteinmessung. Die Automatik hat in den häufigsten Fällen den Vorteil dass das Rad die Akkukapazitäten besser ausnutzt. Steuerungen dieser Art sind durch ihre dynamische Antriebskraftanpassung für viele Fahrer geeignet. Das Rad läuft super leicht und man muss nur treten. Diese Antriebskonzepte haben den großen Vorteil das keine Energie verschwendet wird und dem Fahrer hohe und vor allem sehr konstante Reichweiten zur Verfügung stehen. Des weiteren kann der Fahrer auch bei geringer Fahrgeschwindigkeit eine hohe Unterstützung bekommen. In der Gruppe zu fahren ist somit kein Problem. Allerdings gibt es auch Nachteile. Radfahrer mit Trittkraftschwächen sind mit dieses Antrieben nicht so gut bedient da bei geringerer Trittkraft auch der Motor seine Unterstützung zurück nimmt. Da sollte u.U. eine Teilautomatik oder Drehgriffsteuerung vor gezogen werden. Nicht jeder Hersteller bietet die Möglichkeit auf einem Automatik Antrieb nachträglich einen Drehgriff zu verbauen. (Siehe Sparta Power Assist Module)
Folgende Antriebe werden mit automatischer Antriebssteuerung angeboten:
Sparta ION (Drehmomentsensor, anpassbar, Motor im Hinterrad oder im Vorderrad)
Panasonic (Drehmomentsensor, Motor im Vorderrad oder Mittelmotor)
Bion X (Drehmomentsensor, Motor im Hinterrad)
TranzX (Drehmomentsensor, Motor im Vorderrad)
Bosch (Drehmomentsensor, Geschwindigkeitssensor Mittelmotor)
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Teilautomatische Antriebssteuerung mit festgelegtem Fahrprogramm i.v.m Mittelmotor, Motor im Vorderrad oder Hinterrad
Bei Elektrofahrrädern mit einem festgesetztem Fahrprogramm als Antriebssteuerung (ich nenne es mal Teilautomatik) werden ab Werk die Antriebseigenschaften des Rades festgelegt. Der Fahrer hat dann ,je nach Hersteller, die Möglichkeit die Geschwindigkeit oder Antriebskraft festzulegen die das Rad dem Fahrer zur Verfügung stellt. Dies geschieht in der Regel über anwählbare Fahrstufen die über ein Display ausgewählt werden. Anders als bei der variablen Steuerung ändert sich die Hilfe nicht wenn der Fahrer sein Tretverhalten ändert. Sobald die Sensoren Tretkraft,Tretfrequenz oder Geschwindigkeit messen beschleunigt der Motor der gewählten Fahrstufe entsprechend. Dieses Antriebskonzept hat den Vorteil das Körperliche Einschränkungen nicht so stark ins Gewicht fallen. Kurbel drehen reicht, Motor läuft. Diese Antriebskonzepte eignen sich für Radfahrer die durch Operationen oder Krankheiten nicht mehr die volle Tretkraft ausüben können. Der Nachteil ist die geringere Reichweite gegenüber vollautomatischer Räder. Sollte ein Rad mit einem Geschwindigkeitssensor ausgestattet sein reagiert der Motor beim Anfahren recht spät das der Sensor wenigstens 3 Laufradumdrehungen benötigt um die Geschwindigkeit zu berechnen.
Folgende Antriebe werden mit teilautomatischer Antriebssteuerung angeboten:
Ansmann (Teilautomatik, Motor im Vorderrad, auch als Drehgriff lieferbar)
TranzX (Teilautomatikversion, Motor im Vorderrad)

Elektrofahrrad Steuerung